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Wer wie die Stuttgarter „bereit ist, sich auf Neues und Unbekanntes einzulassen wird erfahren, wie vielfältig und außergewöhnlich das Leben ist“, sagt Stuttgarts OB Fritz Kuhn. „Was wirklich wesentlich ist im Leben“ habe vor 200 Jahren Wilhelm von Humboldt auf den Punkt gebracht: „Das Leben leicht tragen und tief genießen ist ja doch die Summe aller Weisheiten“. Kuhns Einladung zur zehnten kulinart führt zum Marktplatz erlesener und hochwertiger Köstlichkeiten, kulinarischer Kreationen und der Kunst ästhetischen Erlebens.

„Dahinter verbirgt sich eine tief verwurzelte Wertschätzung für Qualität und Nachhaltigkeit, mit der die Stuttgarter seit jeher ihre Stadt zu einem ganz besonderen Ort machen“, sagt Kuhn.

„Seit Jahren wie Familie“

Mit dem Blick für das Besondere hat es sich kulinart zur Aufgabe gemacht, neue Trends, Talente und Spezialitäten zu entdecken. Wie „Tarte & Törtchen“ aus dem Stuttgarter Westen. Vom „Feinschmecker“ umworben und von Naschkatzen vergöttert hat es Genre-Konditorin Aline John im zweiten Jahr ihrer Existenz geschafft, den unverwechselbaren Anspruch an echte, faire Zutaten, an ihr kunstvolles Genusshandwerk und den eigenen unverbauten Style hoch zu halten. „Es gibt nichts, was wir nicht selbst machen“. Selbst die exklusiven Frühstücks-Croissants mit Demeter-Tourierbutter oder die geheimen Tagestörtchen „Verwandeldich“. „Mit meinem Thema werde ich nie auf eine andere Messe gehen als kulinart“, betont Aline John, „enorm viele Leute haben uns dort entdeckt und sind extra von weit her gekommen. Das macht die persönliche Atmosphäre zwischen Publikum und anderen Ausstellern und diese tolle Location. Das muss auch so bleiben!“

Für Food-Scout Sandro Fazio von Sanviva ist kulinart seit Jahren wie Familie: „Man trifft sich, tauscht sich aus, schickt die Besucher von einem zum nächsten. Man mag sich einfach. Das gibt`s so auf keiner anderen Messe“. Mit handverlesener Feinkost live von den handwerklichen Märkten seiner Heimat Italien ist die Verbrauchermesse für den Mössinger auch ein Testmarkt: „Wenn ein Produkt durch die kulinart geht, verkauft es sich wie frisches Brot. Unser ganzes Online-Geschäft baut auf kulinart auf“.

Tabacum-Inhaber Siegfried Schäuble ist für die Plattform seit zehn Jahren ein Gradmesser: bei der Qualität der Spirituosen, beim Selbstverständnis, beim Preis-Leistungs-Verhältnis und in der Liebe zu ganz besonderen Raritäten: „Die kleinen, feinen Spezialitätenhändler haben nach einem Publikum gesucht, das ihren exklusiven Produkten Wertschätzung entgegenbringt. Das hat sich bis heute gehalten. Es wird schwierig sein, auf diesem hohen Level noch etwas drauf zu setzen, das bezahlbar ist“. Begeistert ist der Lokalmatador von dem, was nachwächst: „Unter den Besuchern sind immer mehr junge Menschen, die sehr bewusst mit Lebensmitteln umgehen und selbst fantastische Köche und Genießer sind. Eine tolle Entwicklung!“

In köstlicher Nachbarschaft

Regionale Delikatessen erfahren bei kulinart eine ganz besondere Wertschätzung: erntefrische Früchte direkt aus den Gärten Italiens stehen hier beim ehrlichen Grau-Brot aus der Fellbacher Familienmanufaktur, Frischkäse zum Verlieben aus dem Nürtinger Gewölbekeller beim saftigen schwäbischen Hinterschinken namens „Rosalie“, mit ganzen Trüffeln aus der Offinger Manufaktur „Göschle“. Der echte Turrón-Nougat mit ganzen Marcona-Mandeln aus Ana de la Rubias Heimat Alicante hat eine über 300-Jahre-alte Tradition. Dazu kredenzt kulinart einen überraschenden Secco von der Untertürkheimer Weinmanufaktur, den lachsfarbenen Boutique-Champagner von „La Vie“ oder bretonische Austern vom Stuttgarter „FrischeParadies“: „kulinart passt wunderbar zu uns, weil man hier mit den Menschen reden kann und weil die Nachfrage immer wieder alles übertrifft, was man sich so vorstel

Trüfflt", sagt Betriebsleiter Stefan Hagge und er verspricht: „Da es für kulinart ein ganz besonderes Jahr ist, werden wir uns noch was Schönes einfallen lassen“.

Aus geheimen Genusswinkeln

Die Reise der kulinart-Aussteller geht zurück zu hundertjährigen Olivenbäumen und uralten Tomatensorten. Liebhaber unverfälschter Lebensart entdecken an zwei Tagen in der Phoenixhalle Vintage aus Nashville, Tennessee und „Ras el Hanout“ der Extraklasse, ganz nah am Originalschauplatz. Ariane Schaubs „Feiner Pfeffer“ ist eines der Startups der kulinart. Die Marke zählt heute zu den 20 besten Küchenprodukten überhaupt. Eine der Neuentdeckungen in diesem Jahr ist „Chocqlate“. Mit einem Set aus Form, Rezeptur und Zutaten wie ungeröstete handgemahlene Kakaonüsse direkt von den Urwald-Plantagen, hat das junge Münchner Unternehmen ein Heim-Netzwerk an Schokoladen-Manufakteuren ins Leben gerufen, auf bio-veganer Basis und ganz ohne Zucker.

Am Gipfel der Trinkkultur

Die Gin-Parade der kulinart wird angeführt von echter Marder-Qualität aus dem Südschwarzwald, die auf saubere handwerkliche Arbeit und kompromisslose Qualität setzt. „Monkey 47“ ist wieder am Laufsteg, die Weltpremiere im Club-Style vom vergangenen Jahr. Echter Insel-Gin ist eine ganz besondere Rarität: „Für viele Mallorca-Kenner sind die urwüchsigen landwirtschaftlichen Produkte von der spanischen Sonneninsel ein Stück vom Paradies“, sagen Sandra und Patrick Lohfink von „Can Gourmet“. Das Feinkostgeschäft der Schwaben im Herzen von Palma ist Treffpunkt für Genießer mit einem exklusiven Sortiment.

Seit Jahren eine unwiderstehliche Versuchung der kulinart: die prominent besetzte Wein- und Champagnertheke mit Nischenweinen aus Europa, Neuseeland, Spanien, Südtirol und von den Spitzenlagen der Region. Dazu Weltklasse-Whiskys von Tabacum, Rhum-Agricol aus traditionsreichen Destillen der Karibikinsel Martinique, meisterliche Destillate aus heimischen Obstsorten von der Hofbrennerei Broch und den Spitzenbieren aus der Allgäuer Braumanufaktur „Meckatzer Löwenbräu“.

Prägnant und ausdrucksstark

Prägnantes Design in klarer Sprache, ausdrucksstarke Accessoires und anschmiegsame Wohnlichkeit von Uhl-Schöner Leben aus Ludwigsburg gehören zum gehobenen Standard der Messe für Genuss und Stil. Zwei Überraschungen zur Jubiläums-kulinart: „8Pandas“ nimmt das Bedürfnis nach Nachhaltigkeit in der Welt des Brand-Designs auf und lässt seine hundert Prozent biologisch abbaubaren Geschirr-Kollektionen für den täglichen Gebrauch von Künstlern in Form bringen, die mit ihrem Namen für ganz großes Industriedesign stehen. Der Rohstoff: Bambus pulverisiert. Eine der am schnellsten nachwachsenden Pflanzen und dennoch härter als Eiche. Das Ergebnis: Mehrfach prämiert.

99,9 Prozent Silizium auf 2 200 Grad erhitzt – ergibt ein reines Naturprodukt mit virtuosen Eigenschaften: Das oberbayrische Unternehmen „Living Wine“ hat ein Glas entwickelt, das Wein in den höchsten Tönen zum Klingen bringt. So lenkt die Frequenz eines samtschweren Roten in D-Moll die Wahrnehmung feinstofflich zum Bauch und die eines leichten Sommerweins in G-Dur vom Herzen in den Kopf. „Es ist tatsächlich so, dass man meint, zwei unterschiedliche Weine zu schmecken“, erklärt Rudi Doster aus Stuttgart. Für das junge Unternehmen ist kulinart die Vor-Premiere.

Unvergessliche Momente

„Die kulinart Aussteller sind oft überrascht von der Aufgeschlossenheit und der hohen Vorbildung unserer Messebesucher“, das bekommt Veranstalterin Conny Krenn oft zu hören. kulinart bietet ihnen Raum zum Schmecken, Riechen und Probieren, für Begegnungen und intensive Kontakte. Dazu die Chance, körbeweise Lieblingsstücke mit nach Hause zu nehmen, für weitere unvergessliche Momente. „Eine Welt des Staunens und der Magie“, sagt der Stuttgarter Meister-Zauberer Thorsten Strotmann, „ein Genuss für den Gaumen und die Seele“. Für ihn passt das wunderbar zusammen.